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Heide zur Pflege anvertraut

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Ab sofort können sich Stiftung und Biostation Wesel wieder um die Pflege der Heidefläche am Leopoldskamp kümmern. Das ist einer Regelung des Flächenmanagements im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Berkelaue zu verdanken.

Im Einzelnen sollen Schaf- und Ziegenbeweidung wieder eingeführt, Adlerfarn, Brombeeren und jüngerer Gehölzanflug zurückgedrängt und überalterte Heide gemäht werden.

Im Herbst wird schließlich der Infopunkt zum Thema "Heide" am ehemaligen Platz wieder errichtet.

 

Warnung vor der Raupe

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Mai 2020 - Im letzten Jahr wurden an vier Standorten in der Dingdener Heide die Raupengespinste der Eichenprozessionsspinner festgestellt. Diese Stellen wurden jetzt in Zusammenarbeit mit der Biostation im Kreis Wesel mit Warnschildern gekennzeichnet.

Es handelt sich um Teile der Kleinen Dingdener Heide, den Parkplatz "Alte Schäferei" und die Wälder unmittelbar neben den beiden Beobachtungskanzeln. Da nicht bekannt ist, ob es noch weitere Vorkommen gibt, ist Achtsamkeit bei Bäumen auch dort geboten, wo keine Warnhinweise hängen.

Der Einsatz von Insektiziden zur Bekämpfung der Raupen verbietet sich in Naturschutzgebieten. Mit diesen Mitteln werden nämlich nicht nur die Prozessionsspinnerraupen, sondern auch andere Insekten vernichtet, also auch die möglichen Fressfeinde, Nützlinge sowie seltene und gefährdete Arten.

 

Naturpark-Parkplatz umgezogen

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März 2020 - Die Stele vom Naturpark Hohe Mark ist umgezogen. Bislang stand sie am Waldparkplatz an der Krechtinger Straße. Da der Pachtvertrag der Stadt Hamminkeln mit dem Eigentümer der Parkplatzfläche in diesem Jahr ausläuft, musste ein neues Zuhause gefunden werden.

Jetzt markiert die Naturpark-Stele die Einfahrt zum Parkplatz "Alte Schäferei" (Klausenhofstraße / Zum Venn). Hier beginnt der Rundweg "Zeitreise". Außerdem befindet sich an dieser Stelle der Wolf-Infopfad.

 

 


Neue Heide entsteht

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Dezember 2019 - Im Naturschutzgebiet "Kleine Dingdener Heide" haben Erdarbeiten für die Erweiterung der Feuchtheide begonnen. Um mehr Lebensraum für gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bieten, wird die Heidefläche um 2,7 ha vergrößert.

Nach Abschluss der Erdarbeiten werden die Heideflächen zum Schutz der Weidetiere wolfssicher eingezäunt. Schließlich entsteht ein Ruhe- und Informationspunkt am Rundweg.

Das Projekt wird von der EU aus dem europäischen flag yellow lowLandwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

 

 

Rundweg geändert

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September 2019
 - Aus dem Trampelpfad in den Konstantinforst wird ein 3,50 Meter breiter Waldweg. Deswegen wird der Rundweg durch den Kiefernforst verlegt. 

Er verläuft jetzt zunächst über den Wirtschaftsweg Konstantinforst und dann auf einem Trampelpfad vorbei an Wiesen und Weiden. Die Zeitfenstertafel zieht ebenfalls um.

Da der Parkplatz an der Krechtinger Straße aufgegeben wird, werden auch die Projekt-Infotafeln versetzt. Künftig stehen sie am Parkplatz "Alte Schäferei" (Klausenhofstraße / Zum Venn).

 

 

Wolf-Infopfad eröffnet

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Juli 2019 - Der NABU NRW und die Stiftung haben am 27. Juli vor dem Parkplatz "Alte Schäferei" einen Wolf-Infopfad eröffnet. Vier Schautafeln behandeln Themen rund um den Wolf wie zum Beispiel "Wölfe unter Strom“. Ein Musterzaun zeigt, wie Herden geschützt werden können.

Nach der Eröffnung trafen sich Schäfer, Naturschützer und interessierte Bürger zum Austausch in der Cafeteria der Akademie Klausenhof. Hier war auch die Infoausstellung des NABU NRW zum Wolf zu sehen.

Der Wolfsberater Ingbert Schwinum erklärte anschaulich, wie und mit welchen Mitteln Wolfs-Nachweise sichergestellt werden.

 

 

Besucher informiert

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Juli 2019 - Am 6. Juli informierte Geschäftsführer Joachim Fuchs im Rahmen der Feiern zum 60-jährigen Jubiläum der Akademie Klausenhof über die Arbeit und Zielsetzung der Dingdener-Heide-Stiftung. Interessierte Besucher konnten sich zudem mit reichlich Info-Material eindecken.

 

 

 

 

 

Hunde angeleint

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Mai 2019 - Am 12. Mai gab es eine konzertierte Aktion von Stiftung und Biologischer Station zum Anleinen von Hunden.
Dabei wurde wie im letzten Jahr durch das Verteilen entsprechender Flyer wieder auf die Problematik freilaufender Hunde hingewiesen. Die meisten der angesprochenen Hundehalter zeigten sich einsichtig. Einige aber waren kaum davon zu überzeugen, welchen Schaden ein freilaufender Hund insbesondere bei bodenbrütenden Vögeln anrichten kann.

 

 

Mittelalterlich gewandert

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Januar 2019 Am 12. Januar zog es den Bocholter Nachtwächter in die Dingdener Heide und es wurde zu einer mittelalterlich-fantastischen Zeitreise eingeladen. Ein 26-köpfiger Haufen aus Soldaten, hastig ausgehobener und bewaffneter Bauern und zwei ehrenwerten Rittern zogen samt Eseln und Leiterwagen durch die Wälder.

Im Anschluß gab es in Bocholts ältestem Haus Wildschwein vom Grill mit polnischen Klößen und Rotkohl. In Bocholt durfte eine nicht ganz so mittelalterliche Herrencreme als Nachtisch natürlich nicht fehlen.

Die Teilnehmer erlebten einen tollen Tag mit einer super atmosphärischen Stimmung.


Ernte eingefahren

181011 Kartoffeln im BodenOktober 2018 - Seit 2015 beteiligt sich Verena Honsel am Programm "Historische Landwirtschaft in der Dingdener Heide". Auf rund 10 Hektar bewirtschaftet sie die Fläche, wie es Landwirte in vergangenen Zeiten vorgemacht haben. Die Fruchtfolge ist im Wechsel zwei Jahre Winterroggen und ein Jahr Kartoffeln. Roggen wird mit 25 Zentimeter Reihenabstand und mit Klee als Untersaat eingesät. Gedüngt wird mit Pferdemist des Nachbarn.

Da durch diese Bewirtschaftungsform deutlich weniger Ertrag erzielt wird, gleicht das Land Nordrhein-Westfalen das Defizit durch Fördergelder aus. Frau Honsel nutzte dieses Projekt gleichzeitig, um in die Biolandwirtschaft einzusteigen.

 

 

Name geändert

Logo DHSJuni 2018 - Die Stiftung hat einen neuen Namen. Der Namensbestandteil „Büngernsche“ wurde durch „Büngerner“ ersetzt. Gleichzeitig bekam die Stiftung ein neues Logo, und die Veröffentlichungen erscheinen ab sofort in einem neuen Outfit. Für öffentliche Veranstaltungen stehen jetzt Rollups, Beachflags und eine Info-Theke zur Verfügung.

 

 

Ziehbrunnen repariert

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April 2018 - Als weithin sichtbares Zeichen erinnert der Ziehbrunnen an der Straße Zum Venn an frühere Zeiten. Im Jahr 2000 stiftete der Heimatverein Dingden den Brunnen als seinen Beitrag zum Projekt "Dingdener Heide - Geschichte einer Kulturlandschaft".

Nachdem der Zahn der Zeit an dem Brunnen genagt hatte, trafen sich Mitglieder des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie, um dem alten Ziehbrunnen Funktion und Statur zurückzugeben. Initiiert wurde die Aktion von Anton van Stegen, der den Brunnen nach alten Vorbildern errichtet hatte.

Solche Brunnen gab es früher oft in der Dingdener Heide, weil nur so in den Sommermonaten das Vieh getränkt werden konnte.

 

 

Heide besucht

Nabu BochumApril 2018 - Mitglieder des NABU Bochum besuchten am 29. April die Dingdener Heide. Nach einer großzügigen Spende für die Naturschutz-Aktivitäten der Stiftung war der NABU Bochum bereits 2016 zu Gast in dem Projektgebiet. Der Stiftungsvorsitzende Matthias Bussen stellte die Vogelwelt in der Heide vor und erläuterte die Vorhaben, die die Stiftung in den nächsten Jahren umsetzen will.

Zwei Jahre später konnten sich die Teilnehmer von der Umsetzung der ersten Maßnahmen überzeugen. Besondere Highlights waren der Blick in das offene Grünland nach der Blänken-Freistellung und die Aktivitäten zum Gelegeschutz.

 

 

 

Kröten unterwegs

 

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April 2018 - Auf Initiative des NABU hat die Stadt Hamminkeln an sieben Stellen die Zufahrtstraßen in die Dingdener Heide gesperrt, um Kröten und Frösche auf ihrer Wanderung zu schützen.

Die Kröten wandern abends und nachts zum nächsten Gewässer, um dort zu laichen. Zwei, drei Monate nach dem Laichen verlassen die Jungtiere die Wasserflächen und kreuzen ebenfalls den Verkehr.

Die Stadt Rhede beteiligt sich an dieser Schutzmaßnahme und stellt in Kürze ebenfalls die entsprechenden Schilder auf.

 

 

 

Hunde angeleint

GebotsschildApril 2018 - Vielen Hundebesitzern ist nicht bewusst, dass freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Brut- und Rastvögel empfindlich stören. Seit Jahren weisen die ehren- und hauptamtlichen Naturschützer die Hundebesitzer auf die Leinenpflicht hin. Manche Hundehalter sind einsichtig, andere reagieren aggressiv.

Deshalb hat die Stiftung gemeinsam mit den NABU Kreisverbänden Borken und Wesel, der Biologischen Station im Kreis Wesel sowie den Städten Hamminkeln und Rhede am Sonntag den 15. April 2018 eine Aufklärungsaktion gestartet. Gemeinsam verteilten Sie Handzettel an die Spaziergänger in der Heide mit der Überschrift „Ihr Hund kann Leben retten!“. Auf der Rückseite wird erklärt, warum es wichtig ist, die Vierbeiner an der Leine zu lassen.

 

 

Blänken freigestellt

BlaenkenFebruar 2018 - Zu Beginn des Jahres wurden die Gehölze im Umfeld von zehn Blänken zurück geschnitten. Außerdem erhielten die Kopfbäume einen Instandsetzungsschnitt.

Ziel der Maßnahme ist es, das Grünland als Brutgebiet für die Wat- und Wiesenvögel einladender zu gestalten.

Die Entbuschungs- und Kopfbaumpflegearbeiten wurden pünktlich zur Brutsaison beendet.

Das Projekt wird von der EU aus dem europäischen flag yellow lowLandwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

 

Aktiv eingesetzt

aktivJanuar 2018 - Am 27. Januar trafen sich Mitglieder des NABU Borken und Hamminkeln, um in der Dingdener Heide nötige Pflegearbeiten zu realisieren. Wegegehölze wurden zurückgeschnitten und auf den Stock gesetzt. Insbesondere Weiden wurden gefällt.

Das Wohlergehen des großen Brachvogels stand im Fokus der Maßnahme. Offene und feuchte Flächen zählen zu seinen Brutplätzen. Hier legt er seine Eier in eine Bodenmulde im dichten Gras.

Dabei nimmt er Wiesen und Weiden für seine Brutgelege, die ihm eine ungehinderte Weitsicht geben. So kann er rechtzeitig von seinem Gelege aus Feinde, wie den Fuchs, aber auch Krähen und Greifvögel sehen und seine Ablenkungsflüge starten.

 

 

Beobachtungen geteilt

ornithoJanuar 2018 - Seit Anfang des Jahres befindet sich in den beiden Aussichtskanzeln je ein QR-Code mit der Überschrift „ornitho.de - weiß, was hier fliegt“. Wer den QR-Code mit seinem Handy oder Tablet scannt, kann über das Internetportal www.ornitho.de die Vogelbeobachtungen im Radius von 4 km in den letzten 15 Tagen abfragen.

Die Stiftung bietet damit Expertinnen und Experten sowie Naturinteressierten einen Service, sich schnell und aktuell über die Vogelwelt vor Ort zu informieren.

 

 

 

 

 


Wald ausgelichtet

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Dezember 2017 - Bei der Waldfläche an der Straße Zum Venn wurden die Nadelholzbestände unter der Betreuung von Wald und Holz NRW ausgelichtet. Mit dieser Maßnahme soll die Entwicklung des Hudewaldes unterstützt werden, um so dem zeitgenössischen Landschaftsbild näher kommen.

In der Zeitzone "Hudewald" herrschen naturnahe Laubwälder ohne Nutzung sowie Plenter-, Nieder- und Hudewälder vor, die stellenweise allmählich in gehölzreiche Zwergstrauchheiden und Borstgrastriften übergehen. Vereinzelt finden sich Schweinekämpe, die mit Wallhecken oder Zäunen umhegt sind, sowie hofnahe Rodungsinseln und Höfe in Streulage. Dauergrünland gibt es in Bachniederungen.

 

Gelege geschützt

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Mai 2017 - Um den Bestand des Großen Brachvogels zu stabilisieren, wurden sechs mobile Zäune angeschafft, mit denen die Gelege während der Brutzeit vor Beutegreifern geschützt werden. Aufgebaut umfassen sie mindestens 50 mal 50 Meter.

Die Entfernung von 50 Metern entspricht u.a. der Störwirkung von Hunden, die wie Wölfe als Räuber wahrgenommen werden. Auch wenn von den Umzäunungen oft nur wenige Exemplare gefährdeter Arten profitieren, so sind doch jedes Ei und jeder Jungvogel von unschätzbarem Wert.

Die gute Zusammenarbeit mit der Biostation Wesel, den ehrenamtlichen Naturschützern und dem Schäfer Joachim Koop macht die erfolgreiche Umsetzung dieser Schutzmaßnahme möglich.

 

Tiere untergestellt

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März 2017 - Auf der Waldweide an der Krechtinger Straße haben die Tiere einen neuen Unterstand. Da die Hudewaldflächen ganzjährig beweidet werden, hatte das Veterinäramt des Kreises Wesel diesen Unterstand als Rückzugsfläche für die Weidetiere gefordert.

Bei dem Bau der Hütte wurde darauf geachtet, dass auch die medizinische Versorgung der Tiere gewährleistet werden kann. Außerdem wurde eine Raufe zum Zufüttern aufgestellt, obwohl Tiere auf Naturschutzflächen kein zusätzliches Futter bekommen sollen. Mit dieser Ausnahme wurde eine weitere Anforderung des Veterinäramtes umgesetzt, da die Weideflächen nicht genügend Nahrung für die Ganzjahresbeweidung bieten.

 

Sondermüll entsorgt

MuellJanuar 2017 - Auf einer Wiese am Raßingvenn haben Unbekannte Sondermüll entsorgt. Mitten im Naturschutzgebiet lagen Dachpappe, Styropor, Dämmmaterial, Regenrinne, Schranktür und Elektroschrott.

Ein Besucher entdeckte die illegale Entsorgung am Sonntag und informierte den Schäfer Joachim Koop, der das Umweltvergehen dem Kreis meldete. Bei der sachgerechten Entsorgung des Problem-Abfalls erhielt die Stiftung Unterstützung vom Kreis Borken.

Gegen die Umweltsünder wurde Strafanzeige erstattet. Die Polizei in Bocholt ist für Hinweise von Zeugen, die eventuell etwas gesehen haben, dankbar: Tel. 02871/2990.

 


Ziegen gerissen und Schafe verletzt

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Mai 2016 - Ende April wurden auf der Wiese vor dem Parkplatz "Alte Schäferei" drei Ziegen gerissen. Sieben weitere Schafe und Ziegen wurden schwer verletzt. 

Die Bissspuren sahen nicht aus, wie die eines Hundes. Außerdem soll morgens ein Wolf in der Nähe gesehen worden sein.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) NRW nahm Abstrichproben von den toten Ziegen und untersuchte sie genetisch. Das Ergebnis des DNA-Tests ergab, dass es sich um eine durchziehende Wölfin handelte.

 

 WALDband gestartet

WaldbandApril 2016 - Unter dem Motto "Die Dingdener Heide im WALDband" fand am 30. April eine Auftaktveranstaltung des Regionale-Projektes WALDband statt. Den Rahmen bildete das Spezialitäten-Hoffest bei Rülfing am Eingang zur Dingdener Heide. Auf einer Podiumsdiskussion wurden die "Herausforderungen und Perspektiven für das Projekt Dingdener Heide" erörtert.

Dagmar Beckmann (Naturpark Hohe Mark), Sabine Engler (Biostation Wesel), Joachim Fuchs (Stiftung Dingdener Heide), Georg Honsel (Ortslandwirt), Peter Malzbender (NABU Kreis Wesel), Bernd Romanski (Stadt Hamminkeln) und Josef Tumbrinck (NABU NRW) waren sich einig, dass die Natur in der Dingdener Heide schützenswert ist.

Ziel ist es, die unterschiedlichen Interessen von Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen.

 

 Storchenschutz gefördert

Storchennest

Februar 2016 - Im Frühjahr 2015 war das Gerüst des Storchenhorstes in der Dingdener Heide zusammengebrochen. Unter der Leitung von Manfred Anklam bauten 13 Helfer das alte Storchennest ab und den neuen Storchenhorst wieder auf.

Bereits Wochen vorher hatten Manfred Anklam, Helmut Wisniewski und Anton van Stegen alles für den Ersatz vorbereitet. Unterstützung erhielten sie von den Firmen Holz Schröer, Stahlbau van der Linde und Autokrane Schares. Schon am nächsten Tag haben sich die beiden Störche in ihrem neuen Zuhause eingerichtet.

Im September überreichte die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe der Stiftung für diese Aktion eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro.

 


 Rundweg erneuert

Rundweg

Oktober 2015 -  Am etwa 6 Kilometer langen Rundweg durch die Dingdener Heide wurden neue Infotafeln aufgestellt. Der Wegeverlauf wurde ebenfalls mit neuen Hinweisschildern markiert.

Jetzt steht der kleinen Zeitreise durch die Dingdener Heide nichts mehr im Wege.

Zusätzlich gibt es eine neue Info-Tafel, die sich mit der fachgerechten Pflege der Beispielflächen für die Landnutzung vergangener Epochen beschäftigt. Dabei werden die verschiedenen tierischen Helfer vorgestellt, die in der Dingdener Heide anzutreffen sind.

 

Dingdener Heide historisch beackert

Roggen

Juli 2015 - Zwei Landwirte in der Dingdener Heide beteiligen sich am Programm „Historische Ackernutzung“. Dieses Förderprogramm wurde vom Land Nordrhein-Westfalen speziell für das Projektes „Dingdener Heide - Geschichte einer Kulturlandschaft“ entwickelt.

Für eine Laufzeit von 6 Jahren werden auf ausgewählten Äckern jeweils 2 Jahre Winterroggen und 1 Jahr Kartoffeln historischer Sorten im Wechsel angebaut. Ziel ist es dabei zu zeigen, wie in der Zeit von 1920 bis 1960 Ackerbau betrieben wurde. 

Der Biohof Rülfing und Frau Honsel bewirtschaften die „Programm-Felder“ biologisch und historisch!

 

 

 Hudewaldfläche erweitert

Weiderost

Juni 2015 - In der Dingdener Heide wird die bestehende Hudewaldfläche erweitert. Auf der neuen Fläche wurden kleine Gehölzinseln angepflanzt, beweidet wird sie mit Rindern. Damit das Weidevieh frei über den Weg spazieren und bei der Hudewaldentwicklung helfen kann, wurden zwei Weideroste in den Weg eingebaut.

Die Weideroste sind kleintierfreundlich mit Krötenrampen ausgestattet, so dass Kröte, Maus und Käfer auch wieder hinausklettern können, falls sie mal durchs Gitter fallen.