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Ernte eingefahren

181011 Kartoffeln im BodenOktober 2018 - Seit 2015 beteiligt sich Verena Honsel am Programm "Historische Landwirtschaft in der Dingdener Heide". Auf rund 10 Hektar bewirtschaftet sie die Fläche, wie es Landwirte in vergangenen Zeiten vorgemacht haben. Die Fruchtfolge ist im Wechsel zwei Jahre Winterroggen und ein Jahr Kartoffeln. Roggen wird mit 25 Zentimeter Reihenabstand und mit Klee als Untersaat eingesät. Gedüngt wird mit Pferdemist des Nachbarn.

Da durch diese Bewirtschaftungsform deutlich weniger Ertrag erzielt wird, gleicht das Land Nordrhein-Westfalen das Defizit durch Fördergelder aus. Frau Honsel nutzte dieses Projekt gleichzeitig, um in die Biolandwirtschaft einzusteigen.

 

 

Name geändert

Logo DHSJuni 2018 - Die Stiftung hat einen neuen Namen. Der Namensbestandteil „Büngernsche“ wurde durch „Büngerner“ ersetzt. Gleichzeitig bekam die Stiftung ein neues Logo, und die Veröffentlichungen erscheinen ab sofort in einem neuen Outfit. Für öffentliche Veranstaltungen stehen jetzt Rollups, Beachflags und eine Info-Theke zur Verfügung.

 

 

Ziehbrunnen repariert

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April 2018 - Als weithin sichtbares Zeichen erinnert der Ziehbrunnen an der Straße Zum Venn an frühere Zeiten. Im Jahr 2000 stiftete der Heimatverein Dingden den Brunnen als seinen Beitrag zum Projekt "Dingdener Heide - Geschichte einer Kulturlandschaft".

Nachdem der Zahn der Zeit an dem Brunnen genagt hatte, trafen sich Mitglieder des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie, um dem alten Ziehbrunnen Funktion und Statur zurückzugeben. Initiiert wurde die Aktion von Anton van Stegen, der den Brunnen nach alten Vorbildern errichtet hatte.

Solche Brunnen gab es früher oft in der Dingdener Heide, weil nur so in den Sommermonaten das Vieh getränkt werden konnte.

 

 

Heide besucht

Nabu BochumApril 2018 - Mitglieder des NABU Bochum besuchten am 29. April die Dingdener Heide. Nach einer großzügigen Spende für die Naturschutz-Aktivitäten der Stiftung war der NABU Bochum bereits 2016 zu Gast in dem Projektgebiet. Der Stiftungsvorsitzende Matthias Bussen stellte die Vogelwelt in der Heide vor und erläuterte die Vorhaben, die die Stiftung in den nächsten Jahren umsetzen will.

Zwei Jahre später konnten sich die Teilnehmer von der Umsetzung der ersten Maßnahmen überzeugen. Besondere Highlights waren der Blick in das offene Grünland nach der Blänken-Freistellung und die Aktivitäten zum Gelegeschutz.

 

 

 

Kröten unterwegs

 

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April 2018 - Auf Initiative des NABU hat die Stadt Hamminkeln an sieben Stellen die Zufahrtstraßen in die Dingdener Heide gesperrt, um Kröten und Frösche auf ihrer Wanderung zu schützen.

Die Kröten wandern abends und nachts zum nächsten Gewässer, um dort zu laichen. Zwei, drei Monate nach dem Laichen verlassen die Jungtiere die Wasserflächen und kreuzen ebenfalls den Verkehr.

Die Stadt Rhede beteiligt sich an dieser Schutzmaßnahme und stellt in Kürze ebenfalls die entsprechenden Schilder auf.

 

 

 

Hunde angeleint

GebotsschildApril 2018 - Vielen Hundebesitzern ist nicht bewusst, dass freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Brut- und Rastvögel empfindlich stören. Seit Jahren weisen die ehren- und hauptamtlichen Naturschützer die Hundebesitzer auf die Leinenpflicht hin. Manche Hundehalter sind einsichtig, andere reagieren aggressiv.

Deshalb hat die Stiftung gemeinsam mit den NABU Kreisverbänden Borken und Wesel, der Biologischen Station im Kreis Wesel sowie den Städten Hamminkeln und Rhede am Sonntag den 15. April 2018 eine Aufklärungsaktion gestartet. Gemeinsam verteilten Sie Handzettel an die Spaziergänger in der Heide mit der Überschrift „Ihr Hund kann Leben retten!“. Auf der Rückseite wird erklärt, warum es wichtig ist, die Vierbeiner an der Leine zu lassen.

 

 

Blänken freigestellt

BlaenkenFebruar 2018 - Zu Beginn des Jahres wurden die Gehölze im Umfeld von zehn Blänken zurück geschnitten. Außerdem erhielten die Kopfbäume einen Instandsetzungsschnitt.

Ziel der Maßnahme ist es, das Grünland als Brutgebiet für die Wat- und Wiesenvögel einladender zu gestalten.

Die Entbuschungs- und Kopfbaumpflegearbeiten wurden pünktlich zur Brutsaison beendet.

Das Projekt wird von der EU aus dem europäischen flag yellow lowLandwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

 

Aktiv eingesetzt

aktivJanuar 2018 - Am 27. Januar trafen sich Mitglieder des NABU Borken und Hamminkeln, um in der Dingdener Heide nötige Pflegearbeiten zu realisieren. Wegegehölze wurden zurückgeschnitten und auf den Stock gesetzt. Insbesondere Weiden wurden gefällt.

Das Wohlergehen des großen Brachvogels stand im Fokus der Maßnahme. Offene und feuchte Flächen zählen zu seinen Brutplätzen. Hier legt er seine Eier in eine Bodenmulde im dichten Gras.

Dabei nimmt er Wiesen und Weiden für seine Brutgelege, die ihm eine ungehinderte Weitsicht geben. So kann er rechtzeitig von seinem Gelege aus Feinde, wie den Fuchs, aber auch Krähen und Greifvögel sehen und seine Ablenkungsflüge starten.

 

 

Beobachtungen geteilt

ornithoJanuar 2018 - Seit Anfang des Jahres befindet sich in den beiden Aussichtskanzeln je ein QR-Code mit der Überschrift „ornitho.de - weiß, was hier fliegt“. Wer den QR-Code mit seinem Handy oder Tablet scannt, kann über das Internetportal www.ornitho.de die Vogelbeobachtungen im Radius von 4 km in den letzten 15 Tagen abfragen.

Die Stiftung bietet damit Expertinnen und Experten sowie Naturinteressierten einen Service, sich schnell und aktuell über die Vogelwelt vor Ort zu informieren.