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Wald ausgelichtet

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Dezember 2017 - Bei der Waldfläche an der Straße Zum Venn wurden die Nadelholzbestände unter der Betreuung von Wald und Holz NRW ausgelichtet. Mit dieser Maßnahme soll die Entwicklung des Hudewaldes unterstützt werden, um so dem zeitgenössischen Landschaftsbild näher kommen.

In der Zeitzone "Hudewald" herrschen naturnahe Laubwälder ohne Nutzung sowie Plenter-, Nieder- und Hudewälder vor, die stellenweise allmählich in gehölzreiche Zwergstrauchheiden und Borstgrastriften übergehen. Vereinzelt finden sich Schweinekämpe, die mit Wallhecken oder Zäunen umhegt sind, sowie hofnahe Rodungsinseln und Höfe in Streulage. Dauergrünland gibt es in Bachniederungen.

 

Gelege geschützt

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Mai 2017 - Um den Bestand des Großen Brachvogels zu stabilisieren, wurden sechs mobile Zäune angeschafft, mit denen die Gelege während der Brutzeit vor Beutegreifern geschützt werden. Aufgebaut umfassen sie mindestens 50 mal 50 Meter.

Die Entfernung von 50 Metern entspricht u.a. der Störwirkung von Hunden, die wie Wölfe als Räuber wahrgenommen werden. Auch wenn von den Umzäunungen oft nur wenige Exemplare gefährdeter Arten profitieren, so sind doch jedes Ei und jeder Jungvogel von unschätzbarem Wert.

Die gute Zusammenarbeit mit der Biostation Wesel, den ehrenamtlichen Naturschützern und dem Schäfer Joachim Koop macht die erfolgreiche Umsetzung dieser Schutzmaßnahme möglich.

 

Tiere untergestellt

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März 2017 - Auf der Waldweide an der Krechtinger Straße haben die Tiere einen neuen Unterstand. Da die Hudewaldflächen ganzjährig beweidet werden, hatte das Veterinäramt des Kreises Wesel diesen Unterstand als Rückzugsfläche für die Weidetiere gefordert.

Bei dem Bau der Hütte wurde darauf geachtet, dass auch die medizinische Versorgung der Tiere gewährleistet werden kann. Außerdem wurde eine Raufe zum Zufüttern aufgestellt, obwohl Tiere auf Naturschutzflächen kein zusätzliches Futter bekommen sollen. Mit dieser Ausnahme wurde eine weitere Anforderung des Veterinäramtes umgesetzt, da die Weideflächen nicht genügend Nahrung für die Ganzjahresbeweidung bieten.

 

Sondermüll entsorgt

MuellJanuar 2017 - Auf einer Wiese am Raßingvenn haben Unbekannte Sondermüll entsorgt. Mitten im Naturschutzgebiet lagen Dachpappe, Styropor, Dämmmaterial, Regenrinne, Schranktür und Elektroschrott.

Ein Besucher entdeckte die illegale Entsorgung am Sonntag und informierte den Schäfer Joachim Koop, der das Umweltvergehen dem Kreis meldete. Bei der sachgerechten Entsorgung des Problem-Abfalls erhielt die Stiftung Unterstützung vom Kreis Borken.

Gegen die Umweltsünder wurde Strafanzeige erstattet. Die Polizei in Bocholt ist für Hinweise von Zeugen, die eventuell etwas gesehen haben, dankbar: Tel. 02871/2990.