Nachtfalter sind vornehmlich nacht- bzw. dämmerungsaktiv. Das Nachtleben hat den Vorteil, dass ein Großteil der Fressfeinde und Nahrungskonkurrenten nachts nicht mehr unterwegs sind. Das Erkennungsmerkmal der Nachtfalter sind ihre Fühler, die am Ende nicht verdickt sind. Zudem sehen die meisten nachtaktiven Schmetterlinge eher unscheinbar aus. Auf diese Weise können sie sich tagsüber besser vor Feinden verbergen. Und im Gegensatz zu den Tagfaltern brauchen die Nachtfalter keine bunte Flügelpracht, um potentielle Partner anzulocken. Vielmehr behelfen sich die Weibchen mit Sexuallockstoffen, die auch über große Entfernung von den Männchen wahrgenommen werden.
Doch wie immer gibt es auch hier Ausnahmen. Etliche Nachtfalterarten sind nämlich – obwohl sie die typischen Anpassungen an das Nachtleben zeigen – wie Tagfalter überwiegend am Tage aktiv.









